Kürbis – ein gesunder Klassiker und das nicht nur im Herbst

Kürbis, gesundheit, Immunsystem, Gesumax, Essen, Kochen, Vitamine, Mineralstoffe, Mineralien, Ballaststoffe, Antioxidantien, Erkältung, Grippe, Folsäure, Vitamin B2, Vitamin B6, Kam, Beta-Carotin, Folsäure, Kalium  

Jedes Jahr zum Herbst, freuen wir uns wieder auf Kürbisse. Ob Hokkaido-, Muskat- oder Butternut-Kürbis, es gibt über 800 Kürbissorten, welche sich in ihren Farben, Formen oder Größen variieren. Wusstest du, das Kürbisse nicht zu der Kategorie Gemüse zählen? Neben den Kürbissen zählen auch Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen und Melonen nicht zu der Kategorie von Gemüse oder Obst. Sie alle weisen jedoch die typischen Merkmale von Gemüse als auch Obst auf. Da sie aus einer befruchteten Blüte, aber nicht von einer mehrjährigen Pflanze stammen und die Zuordnung nicht eindeutig war, haben sich die Botaniker dazu entschieden, einfach ein „Mittelding“ zu machen. Daraus kam der Begriff „Fruchtgemüse“ und der Kürbis und Co. wurden danach kategorisiert.

Die bunten Früchte werden zwischen August und November frisch vom Feld geerntet. Beim Kauf solltest du auf diese Frischemerkmale achten:

  • die Kürbisschale ist fest und unversehen,

  • der Stiel ist noch vorhanden,

  • kurzer Klopftest → Klingt der Kürbis hohl, ist er noch frisch.

Nach dem kurzen Einstieg möchte ich dir natürlich noch folgende Fragen bzw. Informationen mitgeben.

Was macht den Kürbis so gesund und welche Vitamine stecken in ihm?

Ob Fruchtfleisch, Kerne oder Öl, der Verzehr von Kürbis ist nicht nur gesund, sondern er gilt auch als ein wichtiger Lieferant für Vitamine (u. a. Beta-Carotin, welches der Körper als Vitamin A umwandelt) und Mineralstoffe (u. a. Eisen, Magnesium und Kalium), sowie sättigende Ballaststoffe. Auch wird dem Kürbis nachgesagt, dass die im Kürbis enthaltenen Antioxidantien die Bildung von freien Radikalen verhindern. Sie können unseren Körper bei dem Schutz vor Krankheiten unterstützen.

Was bewirkt der Kürbis in unserem Körper?

Man sagt dem Kürbis nach, dass er gut für die Verdauung ist. Der Grund – der hohe Gehalt an Kalium im Kürbis, welches auf den Wasserhaushalt in unserem Körper wirkt, wirkt entwässernd und harntreibend. Dies ist positiv für unsere Nieren. Viel mehr wirkt der Kürbis abführend und wurde früher bei Magen- und Darmkrankheiten verwendet.

Das sind doch gute Gründe, um den Herbstklassiker in vollen Zügen zu genießen. Zum Abschluss möchte ich noch ein leckeres Rezept teilen, welches nicht nur bei uns Großen, sondern auch bei unseren Kleinen immer gut ankommt.

Viel Spaß beim nach kochen!

 

Kürbis-Risotto (Zubereitungszeit ca. 45 min.)

Du benötigst für 4 Personen:

  • 4 EL Butter

  • 300g Kürbisfleisch (am besten Hokkaido-Kürbis, geschält und entkernt)

  • Salz & Pfeffer

  • ca. 800 ml Gemüsebrühe

  • 1 Zwiebel

  • 250g Risottoreis

  • 75g geriebener harter Bergkäse (ersatzweise Parmesan)

  1. Den Backofen auf 200° vorheizen. Ein Stück Alufolie mit 1 EL Butter bestreichen, das Kürbisstück darauflegen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Folie darüber verschließen und den Kürbis in heißen Backofen (Mitte; Umluft 180°) ca. 20 Min. garen.

  2. Inzwischen die Brühe aufkochen und heiß halten. Die Zwiebel schälen und klein würfeln.

  3. In einem Topf 1 EL Butter erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Den Reis einstreuen und glasig werden lassen. Etwas heiße Brühe angießen und rühren, bis die Brühe aufgesogen ist. Diesen Vorgang immer wiederholen, bis der Reis bissfest und gar ist – das dauert je nach Reissorte 20-30 Min.

  4. Den gebackenen Kürbis aus der Folie nehmen, den ausgetretenen Saft zum Reis gießen und den Kürbis klein würfeln. Die Kürbiswürfel unter den Risotto rühren und noch kurz ziehen lassen.

  5. Die restliche Butter und den Käse kräftig unter den Risotto rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Basilikumblättchen garniert servieren.

Guten Appetit!